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Im Rhythmus der Natur – meine Rauhnächte und ein sanfter Start ins neue Jahr


Ihr Lieben, die Zeit zwischen den Jahren habe ich mich ganz bewusst zurückgezogen – in die Stille, ins Offline-Sein, zu mir. Früher wurden die Rauhnächte (so nennt man die Zeit vom 24.12. bis 06.01.) im engsten Kreis zuhause zelebriert: mit Ritualen, Räuchern, Innehalten, Lauschen. Eine Zeit, die nicht nach außen drängt, sondern nach innen führt.


Die Weisheit der stillen Zeit


Die Natur macht es uns in diesen Tagen so klar vor. Es ist Winter. Es ist still. Alles zieht sich zurück, sammelt Kraft für den Frühling. Energetisch sind wir Menschen in dieser Zeit ebenfalls nicht auf dem Höhepunkt unserer Leistungsfähigkeit – und genau das dürfen wir annehmen.


Die Rauhnächte laden uns ein, weniger zu tun, langsamer zu werden, Pausen zu machen. Uns bewusst Ruhe zu gönnen. Zeit für Stille, für kleine Rituale, für Momente ohne Ziel und To-do-Liste. Nicht als Luxus, sondern als Notwendigkeit.


Warum der Januar kein Neustart im Turbo sein muss


Auch der Januar ist noch tiefster Winter. Und nur weil der 01.01. auf dem Kalender steht, bedeutet das nicht, dass wir sofort Vollgas geben müssen. Energetisch beginnt das neue Jahr eigentlich erst im Frühling – wenn das Licht zurückkehrt, die Tage wieder heller werden und die Natur langsam anfängt zu sprießen.


Dann dürfen auch wir wieder durchstarten. Mit neuer Energie. Mit gefüllten Reserven. Vorausgesetzt, wir haben uns im Winter erlaubt, wirklich zur Ruhe zu kommen und Kraft zu tanken.


Mein persönlicher Vorsatz: Leben im Rhythmus der Jahreszeiten


Mein Vorsatz für dieses Jahr ist daher klar: Mehr im Einklang mit der Natur und ihren Rhythmen zu leben. Die Jahreszeiten nicht nur wahrzunehmen, sondern sie wirklich in mein Leben und Arbeiten zu integrieren.


Deshalb starte ich auch dieses Jahr bewusst nicht im Januar mit vielen neuen Yogakursen, sondern mit einem achtsamen Meditationskurs – als sanfte Einladung nach innen, zum Ankommen und Durchatmen.


Meine neuen Yogakurse beginnen erst im März, wenn die Energie wieder mehr nach außen will. Wenn du darüber informiert werden möchtest, sobald die Termine veröffentlicht sind, trag dich gern in meinen Newsletter ein. Dort erfährst du alles als Erstes.


Ein leiser Januar


Mein Januar darf dieses Jahr ruhig sein. Sanft. Mit weniger Terminen im Außen und mehr Zeit für Ruhe und Krafttanken. Meditieren. Spazieren gehen im eiskalten Sonnenschein. Die neuen Bücher lesen, die an Weihnachten ihren Weg zu mir gefunden haben. Früh ins Bett gehen.


Klingt langweilig?


In unserer heutigen Zeit ist es gar nicht so leicht, gegen den Strom zu schwimmen. Gegen das, was als „normal“ gilt. Aber was ist schon normal? Ganzjährig dieselbe Energie für dieselben Dinge zu haben?


Für mich fühlt sich das nicht (mehr) stimmig an. Ich brauche im Winter mehr Schlaf. Mehr Rückzug. Und manchmal denke ich mir: Die Natur hat sich schon etwas dabei gedacht, wenn es früher dunkel wird und länger dunkel bleibt. Meine Katzen machen es mir jedenfalls ganz selbstverständlich vor – ohne schlechtes Gewissen 😉


Vorfreude auf das Wieder-Erwachen


Gleichzeitig freue ich mich jetzt schon auf den Frühling. Auf die ersten warmen Sonnenstrahlen. Auf die Krokusse, die sich auf der Wiese zeigen. Auf das langsame Zurückkehren meiner Energie.


Im Sommer darf es dann wieder lebendiger und aktiver werden. Im Herbst langsamer. Und im Winter still. Für mich fühlt sich dieser Kreislauf aktuell sehr gesund und nachhaltig an.


Nicht ein Weg – sondern dein Weg


Das ist mein persönlicher Weg, um langfristig gut mit meiner Energie zu haushalten. Du musst das nicht genauso machen. Vielleicht nimmst du aber den einen oder anderen Impuls für dich mit.


Vielleicht erlaubst du dir, dass dir im Januar nicht nach Vollgas zumute ist. Und wenn doch, dann: go for it! Wichtig ist nicht das Tempo, sondern dass es sich für dich stimmig anfühlt.


Ayurveda: Dein individueller Rhythmus


Genau hier setzt auch der Ayurveda an. Unsere Grundkonstitution ist von Geburt an individuell – und gleichzeitig wird sie von den Jahreszeiten, vom Klima und von unserem Lebensstil beeinflusst.


Während der Winter für manche Menschen wohltuend und stabilisierend wirkt, kann er für andere herausfordernd sein: mehr Schwere, mehr Trägheit, mehr innere Unruhe oder Erschöpfung.


In meiner individuellen Ayurveda-Beratung schauen wir gemeinsam darauf, was du gerade brauchst, wie du deine Energie im Jahresverlauf unterstützen kannst und welche Rituale, Routinen und Impulse wirklich zu dir passen – statt einem allgemeinen „So sollte man es machen“ zu folgen.


Fazit: Erlaubnis zur Langsamkeit


Die Rauhnächte und der Jahresbeginn haben mich einmal mehr daran erinnert, wie wertvoll Stille ist. Wie heilsam es sein kann, nicht sofort zu funktionieren, sondern erst einmal zu sein.


Vielleicht ist der Jahresanfang nicht der Moment für große Ziele und laute Vorsätze – sondern für ein leises Innehalten. Für das Lauschen nach innen. Und für die Erlaubnis, den eigenen Rhythmus wiederzufinden.


Wenn du magst, begleite ich dich dabei – auf der Matte, im Sitzen, im Gespräch. Sanft. Achtsam. Schritt für Schritt.



 
 
 

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